Das Festgeldkonto gehört zu den sicheren Geldanlageformen. Der Zinssatz ist bereits vor Abschluss der Kapitalanlage bekannt und verändert sich nicht. Besonders bei hohen Zinsen ist das Eröffnen eines Festgeldkontos sinnvoll, weil es den guten Zinssatz für längere Zeit festschreibt. Mit einem Festgeldkonto legt man sich für eine bestimmte Laufzeit fest. Die Zinsen variieren, je nach Dauer der Anlage. Eine Kapitalanlage in dieser Form ist bereits mit 3 Monaten Laufzeit zu haben und kann für mehrere Jahre abgeschlossen werden. Bei einer niedrigeren Laufzeit sind die Zinsen dementsprechend niedriger. Mit einem Festgeldkonto ist bereits von Anfang an die Höhe des Auszahlungsbetrages bekannt. Weil eine Auszahlung vor Ende der Vertragslaufzeit nahezu ausgeschlossen ist, sollte ein Betrag gewählt werden, der für eine gewisse Zeit nicht benötigt wird.
Beinahe jede Bank bietet Festgeldkonten an. Diese unterliegen der gesetzlichen Einlagensicherung und sind seit dem Jahr 2011 zu 100 %, bis zu einer Höhe von 100.000 Euro, abgesichert. Darüber hinaus haben die meisten Kreditinstitute weitere Einlagensicherungen bei den Bankenverbänden abgeschlossen. Das macht das Festgeldkonto zu einer sicheren Kapitalanlageform. Derzeit nicht benötigtes Guthaben sollte nicht nur auf dem Girokonto verweilen, sondern sinnvoll angelegt werden, wo es sich möglichst schnell vermehrt.
Steht der Zinsmarkt schlecht, sollte man auf die Prognosen achten. Werden in absehbarer Zeit gute Zinsen vorausgesagt, lohnt sich eine Anlage mit kurzen Laufzeiten. Bei einer erneuten Festschreibung kann man von dem besseren Zinssatz profitieren. Festgeldzinsen sind in jedem Fall höher als Tagesgeldzinsen und Guthabenverzinsungen auf Girokonten.
