Das Festgeldkonto ist eine Anlageform, die von den Banken bereits seit vielen Jahren angeboten wird. Noch vor einiger Zeit wurde ein Festgeldkonto jedoch vornehmlich von älteren, sehr sicherheitsorientierten Anlegern abgeschlossen, alle anderen Sparer setzten hingegen auf Investmentfonds und Aktienanlagen.
Seit dem Ausbruch der Finanzkrise jedoch ist das Festgeld wieder eine gern genutzte Anlageform, die von vielen Anlegern gern genutzt wird. Das Festgeld bietet Ihnen dabei die Sicherheit des Zinsertrages, Kursschwankungen oder gar Verluste müssen Sie nicht befürchten.
Wenn Sie ein Festgeldkonto für Ihre Geldanlage nutzen wollen, sollten Sie vorher die Preise vergleichen, denn die Zinssätze unterscheiden sich mitunter stark. So können Sie allein durch einen Vergleich einige Hundert Euro Mehrertrag erzielen, ohne einen längeren Anlagezeitraum nutzen zu müssen.
Haben Sie sich für eine Bank entschieden, können Sie das Festgeldkonto direkt eröffnen. Benötigt werden hierzu lediglich der ausgefüllte und unterschriebene Festgeldantrag sowie ein Verrechnungskonto, auf das die Geldanlage am Ende der Laufzeit zusammen mit den Zinsen gebucht werden kann. Meist muss dieses Verrechnungskonto bei dieser Bank geführt werden. Sofern Sie Ihr Girokonto dort nicht abgeschlossen haben, wird meist ein kostenfreies Verrechnungskonto eröffnet, welches oft auch als Tagesgeldkonto genutzt werden kann.
Haben Sie sich aufgrund der höheren Zinssätze für eine Direktbank entschieden, müssen Sie den Kontoeröffnungsantrag für Ihr Festgeld per Post an die jeweilige Bank senden, die dann die Eröffnung vornimmt. Laut Gesetz sind die Banken bei jeder Kontoeröffnung verpflichtet, sich über den Kontoinhaber zu informieren und dessen Ausweisdaten festzuhalten.
Bei einer Online-Eröffnung ist dies selbstverständlich nicht möglich. Daher bedienen sich die Banken der Deutschen Post, die das Post-Ident-Verfahren anbietet. Ein Mitarbeiter der Post übernimmt dabei die Aufgabe der Bank und hält die Personausweisdaten fest und bestätigt deren Richtigkeit.
